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Einblicke in die Produktion von regionalem Wildpflanzensaatgut

Bei SaaleSaaten lernten die Teilnehmenden Vermehrungskulturen, Technik und Aufbereitungsverfahren kennen.

Menschen, die sich vorkultivierte Wildpflanzen ansehen
H. Beck

Gemeinsam mit Esra Graul von SaaleSaaten fand am 15. Juni unser Sondermodul „Wildpflanzenvermehrungsbetrieb“ in Nehlitz bei Petersberg statt. Im Mittelpunkt stand die praktische Besichtigung eines Wildpflanzenvermehrungsbetriebes und die Frage, wie aus Basissaatgut regionales zertifiziertes Wildpflanzensaatgut entsteht.

Vor Ort konnten die Teilnehmenden verschiedene Vermehrungskulturen kennenlernen und die einzelnen Schritte der Saatgutproduktion nachvollziehen – von der Aussaat und Vorkultur über die Ernte bis hin zur Aufbereitung des Saatguts. Dabei wurden die Besonderheiten der Wildpflanzenvermehrung sowie die Anforderungen an die Produktion regionalen Saatguts erläutert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den eingesetzten Maschinen und technischen Verfahren. Anhand der Vermehrungsflächen und der Aufbereitungstechnik wurde gezeigt, welche Arbeitsschritte für die erfolgreiche Saatgutproduktion erforderlich sind und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die betrieblichen Rahmenbedingungen der Wildpflanzenvermehrung. Dabei wurde auch aufgezeigt, welche Möglichkeiten sich für landwirtschaftliche Betriebe ergeben können, die ihr Produktionsspektrum erweitern möchten.

Die Veranstaltung bot einen praxisnahen Einblick in einen wichtigen Baustein naturnaher Begrünungsprojekte. Denn die Grundlage artenreicher Blühflächen wird bereits bei der Gewinnung und Vermehrung von regionalem Wildpflanzensaatgut gelegt.