Montag und Mittwoch haben wir das Projekt KompetenzGrün auf der Grünen Woche vertreten und rund 300 Tütchen mit regionalem Saatgut verteilt. Dabei entstanden viele Gespräche – über Standorte, Pflege und vor allem über die Wahl des Saatguts.
Genau hier liegt oft das Problem: Viele greifen zu Mischungen, die nur ein Jahr blühen. Manche enthalten sogar invasive Arten, die heimische Pflanzen verdrängen.
Regional angepasstes Saatgut dagegen bildet die Grundlage für Flächen, die resilient sind und Insekten dauerhaft Nahrung und Lebensraum bieten. Es braucht die richtigen Bedingungen: passender Boden, durchdachte Pflege, Geduld.
Die Gespräche haben gezeigt: Es gibt großes Interesse, aber auch viel Unsicherheit. Was wächst wo? Wie pflege ich richtig? Welche Mischung passt zu meinem Standort?
Deshalb war die Reise von Bernburg nach Berlin wichtig für uns. Aufklärung vor Ort schafft Vertrauen und am Ende vielleicht die eine oder andere Blühfläche mehr in der Stadt.
Unser ganz besonderer Dank geht an Simone Keim für die hervorragende Organisation und die Möglichkeit unser Projekt am Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft zu präsentieren!



