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Winterruhe im Boden: Für neues Leben auf Ihrer Blühwiese

Winterpause für Wildblumen: Die Winterruhe bereitet Blühwiesen optimal auf das Frühjahr vor.

schneebeckte Wiese
N. Adert

Die kalte Jahreszeit hat für jede Vegetation ihre Funktion. Das gilt natürlich auch für Wildblumenwiesen, wie wir sie in diesem Sommer angelegt haben. Auch wenn auf manchen Flächen schon die ersten Rosetten unserer Zielarten zu sehen (oft verwechselt mit „Unkraut“), liegen die Fläche in der typischen Winterruhe:

  1. Samenruhe und Keimvorbereitung: Die Samen der Wildpflanzen liegen im Boden und durchlaufen eine Kälteperiode, die für ihre Keimung im Frühjahr wichtig ist. Diese sogenannte Stratifikation sorgt dafür, dass die Pflanzen pünktlich zur warmen Jahreszeit austreiben.
  2. Aktivität von Bodenlebewesen: Unterirdisch bleibt es lebendig. Regenwürmer, Bakterien und Pilze zersetzen organisches Material und verbessern die Bodenstruktur. So schaffen sie die ideale Grundlage für das Wachstum der Wildpflanzen.
  3. Schutz durch Frost und Schnee: Die kalte Jahreszeit schützt den Boden und seine Bewohner. Frost lockert die Erde, während Schnee wie eine Isolationsschicht wirkt. Beides trägt dazu bei, dass die Blühwiese im Frühjahr gestärkt durchstarten kann