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Wildblumenwiesen: Spaziergänge zeigen Erfolge

Blühende Wiesen, heimische Pflanzen und viele Fragen: Bei unseren Pflanzenspaziergängen in Naumburg und Köthen gaben wir Einblicke in die Entwicklung unserer Wildblumenflächen.

Menschen an einer Blühfläche
R. Meyer

Im Mai und Juni haben wir zu Pflanzenspaziergängen nach Naumburg und Köthen eingeladen. Dort haben Andrea Semm, Karina Engst und Hannah Beck erklärt, wie aus brachen Flächen bunte Wildblumenwiesen werden. Das hilft Insekten, dem Klima und den Menschen.

Am 30. Mai trafen wir uns im Naumburger Bürgergarten. Am 3. Juni waren wir auf dem Campus in Köthen. Beide Orte zeigen, wie aus einer einfachen Idee bunte Wiesen werden.

Viele Flächen in Städten liegen brach oder werden oft gemäht. Das wirkt gepflegt, nützt der Natur aber kaum. Unser Projekt KompetenzGrün will das ändern. Seit 2023 legen wir Wildblumenwiesen an. Wir verwenden nur Pflanzen, die hier heimisch sind. Sie kennen Boden und Klima der Region und sind Nahrung für Insekten und Tiere.

Andrea Semm und Karina Engst erzählten von der Geschichte der Flächen, erklärten Pflege und warum was blüht. Und was (noch) nicht. Denn manche Pflanzen brauchen Jahre, bis sie sich in voller Blüte zeigen. Die Naumburgerinnen und Naumburger konnten aber bereits auf Margerite, Lein und Wiesen-Salbei blicken.

Wer mitging, brauchte kein Vorwissen. Wir erklärten die Pflanzen, beantworteten alle Fragen und freuten uns über die Begeisterung: Allein in Köthen beteiligten sich 30 Interessierte und zeigten sich positiv überrascht, wie gut unser Konzept für die Fläche an der Mensa aufgegangen ist.